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Willkommen auf den Seiten der KGS STYRUM


im März 2012

Konzept der Styrumer Schulen
zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft Styrum


Die drei Styrumer Grundschulen und die Willy-Brandt-Gesamtschule haben in
den jeweiligen Schulkonferenzen folgende Stellungnahme beschlossen:


Präambel:


Die Styrumer Schulen sehen die Schulentwicklung als Stadtteilentwicklung an.
Ohne eine weitgehende Investition in die Zukunft der Styrumer Kinder und somit
in die Bildungsarbeit der Schulen sehen wir das soziale Gefüge des Stadtteils in
eine noch schlimmere Schieflage geraten als es sich bisher schon darstellt.
Während die Sozialdaten den Stadtteil Styrum als Problemstadtteil ausweisen, ist
der Stadtteil andererseits durch eine gute soziale Vernetzung gekennzeichnet.
Diese gute soziale Infrastruktur wird jedoch in einem schleichenden Prozess
ausgehöhlt. Bildungsstarke und sozial starke Familien wenden sich vom Stadtteil
ab oder tragen sich mit Abwanderungsgedanken.
Die deutschstämmigen und die Familien mit Migrationshintergrund leben
einvernehmlich nebeneinander und zum Teil miteinander. Es gibt auch hier
gegenläufige Entwicklungen. Das Miteinander muss im Interesse beider sozialer
Gruppierungen gestärkt werden.
Hier kommt den Kindergärten und den Schulen eine besondere Rolle zu. Deshalb
haben die Teilnehmer der beiden Zukunftswerkstätten eine Bildungslandschaft
für Styrum entwickelt, die die Schulentwicklung als Stadtteilentwicklung sieht.
Dieses Stadtteilschulmodell berücksichtigt die spezifischen Probleme und
Möglichkeiten des Stadtteils Styrum, es könnte aber auch Modellcharakter für
viele Stadtteile in der nördlichen Ruhrregion haben.
Deshalb ist eine Aufnahme des Schulmodells in den Modellversuch des Landes im
Rahmen des Schulkonsenses sinnvoll. Daneben soll eine flankierende
Unterstützung aus dem Integrationsministerium beantragt werden.

Die Errichtung der Gesamtschule Styrum - heute WBS – vor gut 25 Jahren war
ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Bildungsangebotes im Stadtteil. Der
Anteil der Styrumer Kinder, die im Stadtteil ihren Bildungsabschluss erwerben,
hat sich verdreifacht. Der Anteil höherwertiger Bildungsabschlüsse Styrumer
Kinder wurde erheblich gesteigert. Heute ist die WBS ein im Stadtteil
anerkannter Bildungsstandort mit einer hohen Attraktivität über den Stadtteil
hinaus.

Wir begrüßen somit die erneute bauliche Verbesserung der Willy-Brandt-
Gesamtschule und die damit einhergehende finanzielle Investition in den
Stadtteil. Wir fordern eine den pädagogischen Notwendigkeiten entsprechende
bauliche Aufwertung für die Grundschulstandorte Augustastraße und
Zastrowstraße. Dies bedeutet auch eine Erhöhung der Attraktivität unserer
Schulstandorte. Nur durch passende Rahmenbedingungen können alle Beteiligten
den besonderen Anforderungen im Stadtteil Styrum gerecht werden. Der seit
vielen Jahren praktizierten inklusiven Beschulung an den Grundschulen
(Gemeinsamer Unterricht) und den verstärkt auftretenden pädagogischen
Förderbedarfen unserer Kinder muss dringend Rechnung getragen werden.

Alle Styrumer Grundschulen haben durch unterschiedliche pädagogische
Konzepte und durch überdurchschnittliches pädagogisches Engagement den
Gegebenheiten ihres Einzugsbereiches Rechnung getragen. Obwohl es eine gute
Kooperation zwischen den Schulen gibt und die konfessionellen Schulen einen
wichtigen Beitrag zur Integration geleistet haben, hat deren Konfessionsstatus
die Segregation verstärkt. Wir wollen weiterhin den christlichen Konfessionen
einen hohen Stellenwert an den Schulen geben. Dies wird erheblich über den
Religionsunterricht hinausgehen und ein fester Bestandteil im Schulprogramm
aller Styrumer Schulen sein. Aber auch Kinder und Eltern mit vorwiegend
islamischem Glauben sollen sich in ihrer Styrumer Schule wiederfinden. Dies wird
die Bereitschaft zur Integration und zum Miteinander auf der Basis gegenseitiger
Akzeptanz steigern.

Beide Schulstandorte sehen in der nahen Zukunft ihre Arbeit im Primarbereich in
der Kooperation und nicht in der Konkurrenz. Die enge Zusammenarbeit soll sich
besonders in einem gemeinsamen pädagogischen Konzept widerspiegeln. Um
zwei möglichst gleich starke Primarstufenstandorte vorzuhalten, sollte auf eine
annähernd gleiche Zügigkeit geachtet werden. Die bislang informellen
Kooperationen zwischen Primar- und Sekundarbereich sollen zukünftig in einer
Modellschule mit den Jahrgängen 1-13 konzeptionell weiter entwickelt werden.
Hierzu benötigen wir u. a. wissenschaftliche Begleitung. Diese könnte durch
Aufnahme der Stadtteilschule Styrum in den so genannten Modellversuch des
Landes im Rahmen des Schulkonsenses geschehen.

Für gelingende Bildungschancen im Stadtteil arbeiten die Grundschulen bereits
heute mit allen Kindertageseinrichtungen des Stadtteiles (Elementarbereich) eng
zusammen. Den Übergang von der Elementar- zur Primarstufe gilt es von Seiten
der Schulen zu professionalisieren. Feste Kooperationsstrukturen bereits laufen
im Besonderen mit den Familienzentren.

Laut Bildungsentwicklungsplan von 2011 soll “Ungleiches ungleich behandelt
werden“, deshalb muss in die Bildungsentwicklung des Stadtteiles Styrum mehr
investiert werden.
Für eine umfassende Schulentwicklung im Stadtteil Styrum benötigen die
Schulen in der nächsten Dekade verstärkte Unterstützung von Seiten der
Kommune, um die erfolgreiche Durchführung des Projektes zu ermöglichen. Für
die Bürgerinnen und Bürger ist ein positives Signal für die bereits bestehende,
qualitativ gute Bildungsarbeit von immenser Wichtigkeit.


Leitbild, Ziele, organisatorische und pädagogische Merkmale der Stadtteilschule Styrum:

Die Stadtteilschule Styrum:
Eine Schule der Vielfalt für alle Schüler


Leitbild der Stadtteilschule Styrum:

In der Stadtteilschule


·  lernen Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur zehnten Klasse
gemeinsam.


·  können die Schüler bei vorliegender Qualifikation nahtlos in die
Sekundarstufe II wechseln.


·  stellen die Verschiedenheit und Unterschiedlichkeit, die Vielfalt, die
Individualität der Kinder Chance und Gewinn für alle an schulischer
Bildung beteiligten Personen dar.


·  erzielen alle Kinder einen hohen (höheren) Lernerfolg (als in getrennten
Schulen).


·  spiegelt die kulturelle und religiöse Vielfalt des Stadtteils wider.


·  lernen Kinder mit allen Begabungen.


·  kann inklusiv gelernt werden.


·  wird gelernt und gelebt.


·  werden Bildung und Werte gleichrangig vermittelt.


·  gestalten Schüler, Eltern und Lehrer die Schule demokratisch.

 

Ziele:

Die Stadtteilschule Styrum

·  ermöglicht den Styrumer Schülern erfolgreiche Bildungsbiografien ohne
Brüche.


·  hebt die Bildungsbenachteiligung der Styrumer Kinder auf.


·  ist auch für leistungsstarke Schüler die erste Wahl.


·  versteht sich nicht nur als Bildungseinrichtung, sondern als kulturelles
Zentrum des Stadtteils.


·  ist eine Kooperation aller Styrumer Schulen. Die Einzelschulen bilden im
Rahmen einer gemeinsam vereinbarten Konzeption eine auf den Stadtteil
zugeschnittene Schullandschaft.


·  leistet einen spezifischen Beitrag zur Integration.


·  kooperiert mit Einrichtungen im Stadtteil.


Organisatorische und pädagogische Merkmale:


Die Stadtteilschule Styrum

·  besteht aus zwei Grundschulen (Augustastraße, Zastrowstraße) und der
Willy-Brandt-Schule.
Die drei Grundschulen mit sechs Standorten werden zu zwei Grundschulen
zusammen gefasst und decken mit der WBS die ganze Bandbreite des
allgemeinbildenden Schulwesens ab.


·  hat ein gemeinsames pädagogisches und organisatorisches Konzept.
Das gemeinsame pädagogische Konzept bezieht sich auf beide
Primarschulen und auf die Gesamtschule. Die Vielfalt der aktuellen
pädagogischen Konzepte ist teilweise Resultat der sehr kleinen Systeme,
teilweise Ergebnis der abgekoppelten Teilstandorte. Der bereits begonnene
pädagogische Austausch zwischen allen Schulen wird zu einem
gemeinsamen Rahmenkonzept führen.


·  umfasst die Jahrgänge 1 - 13.
Die Einzelschulen der Primarstufe und die WBS gehen von der Einschulung
bis zu den Sek-I-Abschlüssen und den Abschlüssen der gymnasialen
Oberstufe. Entsprechend umfasst die Stadtteilschule mit ihrem
gemeinsamen Konzept die Primarschulen, den Sekundarbereich I und die
Oberstufe.


·  stellt eine verbindliche, qualitativ und quantitativ weiter zu entwickelnde,
Kooperation zwischen dem Primar- und dem Sekundarbereich dar.
Die geplante Stadtteilschule geht von einer Fusion der bestehenden
Einzelschulen aus. Diese muss schrittweise entwickelt werden. In der
ersten Phase muss die Zusammenfassung der drei Grundschulen mit
insgesamt sechs Standorten zu zwei Standorten geleistet werden. Parallel
muss schrittweise die bereits angefangene Kooperation zwischen den
Grundschulen und der WBS ausgebaut werden.


·  befindet sich an zwei Standorten.
Die beiden Standorte sind etabliert und decken von der räumlichen
Entfernung den Stadtteil gut erreichbar ab. Die notwendige und geplante
Konzentration auf zwei Standorte ist so mit dem wenigsten Aufwand
realisierbar.


·  ist mehrkonfessionell.
In der STS Styrum werden die Unterrichtsfächer ev. Religion und kath.
Religion sowie zukünftig islamischer Religionsunterricht erteilt. Dieser
Unterricht ist fester Bestandteil des Stundenplans und unterstützt die
Werteerziehung an der Schule. Gemeinsame Projekte strukturieren das
Schulleben und sind religionsübergreifend angelegt. Die Kinder und
Jugendlichen, die zu einer der Religionen gehören, besuchen gemeinsam in
einer Lerngruppe den Unterricht. Die Sicherheit aus dem Wissen um den
eigenen Glauben soll zur Toleranz und Solidarität untereinander führen. In
der STS gibt es auch die Möglichkeit die Vorbereitung zur Erstkommunion
und zur Konfirmation durchzuführen.


·  ist inklusiv.
In der STS Styrum lernen Kinder mit Lern- und Sprachbehinderungen
sowie körper- und geistigbehinderte Kinder. Im Rahmen der Möglichkeiten
können Kinder mit emotionaler und sozialer Entwicklungsstörung beschult
werden. In jedem Fall führt die STS eine enge Kooperation zu den in
Mülheim ansässigen Förderschulen, um eine individuell auf das Kind
abgestimmte Förderung gewährleisten zu können.


·  ist interkulturell.
Verschiedene Kulturen werden nicht von vornherein als Bereicherung
erfahren. Die Stärkung der eigenen kulturellen Identität und die bewusste
Begegnung mit anderen Kulturen führen zu einem toleranten Miteinander,
das auch den kritischen Dialog ermöglicht. So bietet die Vielfältigkeit der
Kulturen im Stadtteil eine besondere Chance.


·  ist eine Ganztagsschule.
Styrumer Schulen sind schon Ganztagsschulen. Dieser soll auch für die
Grundschulen um den verbindlichen Ganztag, wie er für die Gesamt- und
Sekundarschulen gilt, erweitert werden.
Um eine zufriedenstellende Neu-Rhythmisierung in der Primarstufe (Kl. 1
bis 4) gewährleisten zu können, soll auch dieser im gebundenen Ganztag
organisiert werden, und wird somit den Kl. 5 bis 13 angegliedert. Dieser
Ganztag wird durch die zuständige Schulkonferenz beschlossen. Denkbar
ist eine Regelung für die Kl. 1 bis 4 mit Unterrichtsphasen bis 15 Uhr an
3 Tagen, ergänzt durch einen offenen Betreuungsbereich, der für
angemeldete Kinder bis 17 Uhr angeboten wird. Neben dem gestiegenen
Lernangebot in der Stundentafel soll auf diese Weise den
unterschiedlichsten Familienmodellen Rechnung getragen werden. Die STS
Styrum sieht sich besonders an dieser Stelle als Erziehungs- und
Bildungspartner der Familien, aus denen die Schüler stammen.


·  kooperiert verbindlich mit dem Elementarbereich im Stadtteil.
Die bereits bestehenden Strukturen für einen möglichst reibungslosen
Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule sollen professionalisiert
und individualisiert werden. Das Wissen um den jeweils anderen Bereich
und der beständige Austausch führen zu möglichst wenigen „Brüchen“ in
den Lebensbiografien der Kinder. Alle an der Bildung der Kinder Beteiligten
stehen gemeinsam und gleichberechtigt beratend den Eltern zur
Verfügung.


·  gestaltet feste Kooperationen mit Einrichtungen innerhalb und außerhalb
des Stadtteils.
Bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit der Stadtteilbücherei, mit
Vereinen und außerschulischen Lernorten. Weiter entwickelt werden sollte
die Kooperation mit der Städtischen Musikschule und mit der
Theaterpädagogin der Stadt Mülheim an der Ruhr.


·  besteht aus den Grundschulen und der Gesamtschule, die in der ersten
Phase eigenständig und eigenverantwortlich sind.
Die Entwicklung zu einer Stadtteilschule mit einem Kollegium und einer
Schulleitung wird sich in einer gestuften Abfolge entwickeln müssen. Die
Umsetzung wird sich im Rahmen der im Schulkonsens vorgesehen Zeit
von 2013 bis 2023 vollziehen.


·  hat ein gemeinsames Leitungsteam, das sich aus den Schulleitungen der
drei Schulen zusammensetzt.
Neben den für die Einzelschulen zuständigen Schulleitungen gibt es ein
Leitungsteam, das die pädagogische und organisatorische Koordination
und die Weiterentwicklung der Stadtteilschule leistet.


·  bildet einen pädagogischen Ausschuss mit Lehrern und je einem
Leitungsmitglied aus den drei Schulen und koordiniert die fachliche und
pädagogische Weiterentwicklung der Stadtteilschule.
Ohne die Einbeziehung der die Arbeit tragenden Kollegien kann eine solche
Schule nicht gelingen. Deshalb ist eine durchgängige Beteiligung der
Kollegien wichtig.


·  wählt eine Stadtteilschulkonferenz. Diese setzt sich aus Eltern, Lehrern,
Schülern und Schulleitungsvertretern zusammen.
Wie auf der Ebene der Einzelschulen muss auch auf der Ebene der
Stadtteilschule eine Beteiligung aller Teilgruppen der Schulgemeinden
stattfinden.


·  entwickelt ein pädagogische Profil mit folgenden Bausteinen:


·  musische Bildung: Kunst, Musik, Theater


·  Sprachen


·  sportliche Entfaltung


·  naturwissenschaftliches Forschen und Entdecken


·  Stärkung des MINT-Bereiches


·  nimmt am Modellversuch des Landes NRW Schule von 1-10 teil.
Im Schulkonsens des Landes NRW ist vorgesehen, dass bis zu 15
Modellschulen wie dem Stadtteilschulmodell errichtet werden können.


·  wird vom Ministerium für Integration unterstützt.
Da die Stadtteilschule auch ein Modell für gelingende Integration sein will,
das beispielhaft für die gesamte Ruhrregion sein könnte, erhoffen wir uns
eine inhaltliche und personelle Unterstützung durch das
Integrationsministerium.


Diese Merkmale werden beständig fortgeschrieben und erweitert.


Für die räumliche Umgestaltung des Primarbereiches machen wir
folgende Angaben:


Für die Zusammenführung der Ev. Grundschule Zastrowstraße und der KGS
Styrum sehen wir aus inhaltlicher organisatorischer Sicht den Zeitpunkt 01.
August 2013 als realistisch an. Im Sommer 2012 regelt die Kommune über ein
Bestimmungsverfahren die Ausrichtung der Grundschule, die an der
Zastrowstraße beheimatet sein soll. Bis zum Anmeldezeitpunkt 2012 für das
Schuljahr 2013/14 kann ein Rahmenkonzept den Eltern des Stadtteils präsentiert
werden, so dass für diese eine pädagogische Konstanz erkennbar ist. Einer
Abwanderung der Styrumer Elternschaft in die benachbarten Stadtteile bzw.
nach Oberhausen gilt es entgegenzuwirken. Gerade die Abwanderung der
bildungsnahen Elternhäuser darf in dieser Phase der Um- und Neustruktierung
der Bildungslandschaft nicht geschehen. Bauliche Veränderungen
(vorübergehende Containerlösungen?) können bis Sommer 2013 bereits
angelaufen sein. Wir erwarten eine gleichzeitig durchzuführende
schulorganisatorische Maßnahme bzgl. der Aufgabe der Nebenstandorte
Schlägel-, Meißel- und Fröbelstraße, um möglichst schnell eine realistische
Einschätzung über die Schülerströme zu erhalten (Ummeldungen von Kindern
der GGS Styrum Schlägelstraße zur Zastrowstraße bzw. von Kindern der KGS
Styrum Fröbelstraße zur GGS Styrum Augustastraße).
Gleichzeitig startet der Modellversuch Klasse 1 bis 10 an beiden Schulstandorten.


Angaben zum Standort Augustastraße:


- Ausbau der Grundschule zur Dreizügigkeit (inkl. Ganztag)
- Umzug der Lerngruppen aus der Schlägel- und Meißelstraße
- Ggf. Containerlösung in der Übergangszeit
- Sanierung des bestehenden Gebäudes und Erweiterungsbau


Angaben zum Standort Zastrowstraße:


- Ausbau der Grundschule zur Vierzügigkeit (inkl. Ganztag)
- Umzug der Lerngruppen aus der Fröbelstraße
- Ggf. Containerlösung in der Übergangszeit
- Sanierung der bestehenden Gebäude und Erweiterungsbau

 

Angaben zu den Gebäudeerweiterungen für die Umstrukturierung des
Primarbereiches liegen der Schulverwaltung vor.


Ein Wort zum Schluss:

Die Bildungsakteure wünschen sich eine Wertschätzung der besonderen
pädagogischen Arbeit im Stadtteil Styrum durch eindeutige unterstützende
Maßnahmen durch den Schulträger.
Die angedachte Stadtteilschule muss zu einer „Leuchtturmschule“ ausgebaut
werden, die eine hohe Attraktivität für die Styrumer Bürger erhält und die weit
über die Grenzen Mülheims hinaus Leuchtkraft entwickelt.


Im Auftrag der Schulkonferenzen

Simone Dausel, Schulleiterin GGS Styrum                             Rainer Elsing, Schulleiter EGS Zastrowstraße


Maria Reimann, Schulleiterin KGS Styrum                              Behrend Heeren, Schulleiter Willy-Brandt-Schule

 

 

Anhang:
Schaubilder - Konzeption und Organisation der Stadtteilschule

 

 

 

 

Aus aktuellem Anlass finden Sie an dieser Stelle einen Link


zum Bildungsentwicklungsplan für die Schulen der Stadt Mülheim an der Ruhr 2015/16

sowie


zur Dokumentation der Zukunftswerkstatt II

 

 


Die Städtische Katholische Grundschule Styrum, eine Schule mit offenem Ganztagsbetrieb, befindet sich in Mülheim an der Ruhr, Stadtteil Styrum. Unsere Besonderheit stellt der jahrgangsübergreifende Unterricht dar. In jeder Klasse lernen Kinder der Jahrgänge 1 bis 4 gemeinsam. Unser Anliegen ist die Erziehung zur Friedfertigkeit und einem sozialen Miteinander – ganz im Sinne der katholischen Religion. Aus diesem Grund werden bei uns auch Kinder mit den unterschiedlichsten Behinderungen (Lernen, Sprache, Körper, sowie soziales und emotionales Lernen) unterrichtet. In unserer Schule lernen zurzeit ca. 210 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren.

Uns findet man an zwei Standorten im Stadtteil, die ca. 1km auseinander liegen. Unser Hauptgebäude liegt an der Zastrowstraße (Flachdachgebäude). Dort sind vier Lerngruppen und die Verwaltung untergebracht. In dem Gebäude an der Fröbelstraße lernen ebenso Kinder in vier Klassen. In beiden Gebäuden verfügen wir über einen weiteren Fachraum und je eine Gruppe des Offenen Ganztages. Zum Gebäude Zastrowstraße gehört eine Turnhalle, die wir uns mit der Evangelischen Grundschule teilen. Die Kinder, die an der Fröbelstraße unterrichtet werden, gehen zum Sportunterricht in die Turnhalle von-der-Tann-Straße. Beide Gebäude verfügen über großzügige Schulhöfe, die von uns in den letzten Jahren immer weiter ausgestaltet wurden. Ebenso besteht an beiden Standorten die Möglichkeit in der Hofpause Spielgeräte an der Spielegarage auszuleihen.

Ziel unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit:

Möglichst alle Schülerinnen und Schüler sollen am Ende ihrer Grundschulzeit eigenverantwortlich und selbstständig lernen und arbeiten, sowie Teamarbeit praktizieren können.